Was man über Weißwandreifen wissen sollte

Liebhaber von Oldtimern kennen den klassischen Weißwandreifen vor allem von Fahrzeugen aus den 30`er Jahren ebenso als Zweirad als auch als Autoreifen. Er kennzeichnet sich durch einem weißen Streifen auf der Reifenseite bzw. einer weißen Reifenseite. Verschiedene Varianten weisen auch einen weißen Streifen auf beiden Reifenseiten auf – dies variiert je nach Hersteller. Die ersten Autoreifen, die aus Kautschuk hergestellt wurden, waren dagegen vollständig weiß. Dies beruhte auf der Tatsache, dass die Herstellung aus natürlichem Kautschuk erfolgte, der nicht die für uns aktuell typische schwarze Farbe aufweist, sondern weiß ist.

Im Laufe der folgenden Jahre nach der ersten Herstellung von Reifen dieser Art, legten Hersteller immer mehr Wert darauf, Autoreifen deutlich zu verbessern, was dazu führte, dass dem Kautschuk verschiedene Zusätze beigemischt wurden. Diese verändertem letztendlich die Farbe der Autoreifen von weiß zu schwarz. In den 50`er Jahren beruhte allerdings die Schwarz-Weiß-Färbung der Weißwandreifen weniger auf der Weiterentwicklung der Autoreifen, sondern auf dem ganz eigenen Stil der damaligen Zeit, die sich ebenso auf die Fahrzeuge als auch die Weißwandreifen auswirkte. In der heutigen Zeit findet allerdings eine Produktion von Weißwandreifen nur noch durch wenige Hersteller statt, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben – und dies ebenso im Zweirad- als auch im Kraftfahrzeugbereich. Grundsätzlich findet man Weißwandreifen allerdings häufiger bei Reifen für Zweiräder.

Grundsätzlich ist zu Weißwandreifen zu sagen, dass sie insbesondere zu Beginn der Herstellung von Gummireifen wesentlich günstiger waren als die heute am häufigsten genutzten schwarzen Reifen. Diese gehören zur damaligen Zeit zur Premium-Klasse der Autoreifen, was sich jedoch aufgrund des wechselnden Trends änderte. Wo man in den 30`er Jahren noch den schwarzen Reifen den Vorzug gab, änderte sich die Denkweise in den 50`ern und die Weißwandreifen waren entsprechend aktuell und galten ebenso auch als Teil der Gestaltung der verschiedenen Fahrzeugmodelle und Motorräder sowie auch aller anderen Zweiräder. Doch auch dieser Trend blieb nicht dauerhaft erhalten, was eventuell teilweise darauf zurückzuführen ist, dass die Reifen sich insgesamt weiterentwickelten und somit wesentlich schmaler wurden, was den typischen weißen Streifen kaum noch möglich machte bzw. seine Wirkung vereitelte. In den 80`ern und 90`ern wurden kaum noch Weißwandreifen produziert und bei der Serienherstellung von Fahrzeugen auch nur noch bei dem Modell Lincoln Town Car eingesetzt, welches bis zu seinem Produktionsende im Jahr 2011 weiterhin mit Weißwandreifen erhältlich war.

Auch wenn vielleicht der Verdacht aufkommen mag, dass die aktuell produzierten Weißwandreifen lediglich nachträglich mit einem weißen Strich versehen werden, so ist dies nicht grundsätzlich der Fall. Die Herstellung findet durch die Verwendung spezieller Formen statt, die gewährleisten, dass Farbe und Eigenschaft eines Reifens variabel an gewünschten Stellen verändert werden kann. Hierbei werden die speziellen Weißwandreifeneigenschaften durch die internationale Patentklassifikation B29D 30/00 G festgelegt, die eine genaue Beschreibung beinhaltet. Herstellbar sind auf diese Weise nicht ausschließlich Weißwandreifen, sondern ebenso auch Buntreifen, bei denen auch Streifen in verschiedenen anderen Farben möglich sind. Zusätzlich zum beschriebenen Verfahren ist es im Bereich der Gummireifen ebenso möglich, die entsprechenden Mischungen durch nachträgliches Vulkanisieren auf dem Reifen umzusetzen.

Wenn Sie mehr über unser Aufvulkanisationsverfahren erfahren möchten, klicken Sie bitte hier!

Anbei Presse-Artikel über unseren Betrieb Oldtimer - und Weißwandreifen Möller GmbH:

Der Herr der weißen Ringe  Von Cord C. Troebst, veröffentlicht am 29.07.2007 in der Welt am Sonntag.

Oldtimer Reifen: Weißwandreifen Von der Prinz Redaktion, veröffentlicht in der Prinz.

Oldtimer- und Weißwandreifen Harald Möller erstrahlt im Vredestein-Design veröffentlicht am 27. Oktober 2014 in der NRZ, Neue ReifenZeitung.

Fragen Sie uns gern an:

Oldtimer-und Weißwandreifen Harald Möller GmbH
Pascalstr. 10 D-25451 Quickborn
Telefon: +49 (0) 4106 – 618880
Telefax: +49 (0) 4106 – 618881
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www.oldtimerreifen-moeller.de

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